KANN Verlag
             
     

neuerscheinungen frühjahr/sommer / new releases spring/summer2019

     
             
 

EVA SCHWAB Rockhounds

 



 

EVA SCHWAB.
Rockhounds

Texts / essays
Simon Borowiak, Markus Lüpertz, Cathrin Nielsen, Wolf Singer, Martin Oswald, Nora Sdun, Christoph Schütte

 

     
 

Herausgeberin / Editor Eva Schwab; deutsch / English; 154 Abbildungen / colour plates; Format / size 29,8 x 42 cm;
112 Seiten / pages, 4-farbig / colour;

Euro 32,00

Erscheinungstermin / book release 01.05.2019

im KANN-Verlag, Frankfurt am Main, 2019
ISBN 978-3-943619-60-7

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      ___Es erscheint eine limitierte Edition Nr.1-10 dieses Künstlerbuches. »EVA SCHWAB –ROCKHOUNDS«, signiert und nummeriert zum Preis von 180,- Euro / We are pleased to be able to offer a limited artists' multiple »EVA SCHWAB – ROCKHOUNDS«, signed and numbered, No.1-10 for 180 EUR each      
             
             
             
             
             
             
             
 

P r e s s e m i t t e i l u n g

 

Am Anfang steht die Idee, etwas Neues zu -wagen: Ein Experiment mit offenem Ausgang. Kein mono-lithischer Hardcover-Katalog soll hier entstehen, sondern etwas Leichtes. Eine Zeitung, ein Magazin. Zeit-basiert, vergänglich, durchlässig, gefaltet, genäht. Eine Form, die irgendwie auch den Werken Eva Schwabs entspricht. Ein Jahr lang werden Bilder und Texte zusammengetragen, neue geschrieben und alte wiederentdeckt; Gespräche werden geführt und Fotos gemacht. Mit jedem Layoutentwurf und jeder Korrekturphase verändert sich das Ganze. Seiten fallen weg, Strecken kommen neu hinzu. Nach und nach wird deutlich: Die ursprünglich geplanten 32 Seiten im Format Din-A3 reichen bei weitem nicht, um diese künstlerische Position samt ihrer weitverzweigten Ansätze abzubilden. Das Ganze muss größer werden. Dann wächst das Heft.
Ein guter Einstieg in den »Schwab Kosmos« ist das bewährte Interviewformat. In Flashes (S.90) spricht Eva Schwab über die Anfänge – wie es ist, wenn es war – und die Rolle der künstlerischen Technik des Rekombinierens und Neuordnens als »Schicksals-Neuerfindung«. Nach Einblicken in die »allmähliche Verfertigung des Bildes beim Malen« sollte man -wieder ganz an den Anfang blättern und vielleicht gleich noch Martin Oswalds Text zu den Neuen Arbeiten lesen (S.2).
Rockhounds. Dem Namen des Heftes begegnen wir erstmals 2013 in der Ausstellung in der Frankfurter Weißfrauenkirche. Ab Seite 56 webt die Philosophin Cathrin Nielsen einen anregenden und verführerischen Gedankenteppich als Bildrezeption der Ausstellung.
Und schon sind wir drin', in der Welt der Bilder und Nachbilder. »Aber auch Louise Bourgeois' Maman, die Weber-innen des Bauhauses, weben mit.« Hirnforscher Wolf Singer (S.70f.) beschreibt das Ineinandergreifen von Gegenwärtigem und biografischen Erinnerungen als Teppich: Das Gehirn aktualisiert ständig die Web- und Schussfäden unserer Prägungen und fügt dem Lebens-teppich so bis zum Schluss neue oder modifizierte Muster hinzu. Dieses ›Weben‹ und ›Schießen‹ scheinen unumgängliche Bedingungen für »Identität [...], und wir geben dieses Gewebe ja dann unsererseits an die Nachgeborenen weiter, die ihn ihrerseits nicht vollenden werden«.
Gerade noch rechtzeitig vor Druckabgabe erschien Christoph Schüttes Ausstellungsbesprechung in der FAZ. Auf den Seiten 100–101 ist sie abgedruckt, zusammen mit Bildern der Ausstellung Fisimatent! in der Galerie Perpétuel, Frankfurt/Main. Direkt anschließend gibt es eine Fotostrecke performativer Bildvorlagen. Denn ein weiteres Novum dieser Publikation ist, dass hier erstmals neben der Malerei und den Papierarbeiten auch die sonst eher privaten Bildvorlagen abgebildet werden: Aktionen, Shootings, Performances. »Performative Bildvorlagen«nennt Eva Schwab diese Bilder. Die Fotos stammen größtenteils von der Frankfurter Fotografin Gaby Gerster, aber auch von Sigune Sievi (ehem. Becher Schülerin), mit der Eva Schwab seit vielen Jahren im künst-lerischen Austausch steht.
Dank gebührt dem Kulturamt der Stadt Frankfurt und Michael Otto, ohne deren Unterstützung das Heft immer noch nur eine Idee wäre.
So ist mit Eva Schwab – Rockhounds, im 100. Jahr des deutschen Frauenwahlrechts, eine ganz besondere Publikation entstanden, die berechtigterweise den Anspruch erheben kann, erstmals in Gänze die facetten-reiche künstlerische Arbeitsweise dieser viel produzierenden Malerin abzubilden. Im Namen aller Beteiligten wünsche ich Vergnügen beim Lesen, Betrachten oder auch nur beim -lockeren Durchblättern. __Zylvia Auerbach, Mai 2019

 

 

This is an experiment with an open outcome. Our idea: to produce not yet another monolithic hard-cover artist's catalogue, but something light, rather. A newspaper, a magazine. Time-based, transient, permeable, folded, sewn. A form corresponding to the way the artist works. From first inception to finished product, the process takes almost an entire year. Pages are discarded, new ones are added. Every fresh layout and each new correction phase, change the objet in its entirety. Gradually, it becomes apparent: 32 pages, originally envisaged in A3 format, are nowhere near enough to depict this artistic position and its many angles. Then the magazine grows.
Best introduction to the »Schwab Kosmos« probably is the tried and true interview format. In Flashes (p.95), Eva Schwab talks about the beginnings – as it is when it was – and the role of the artistic technique of recombining and rearranging as a form of »Schicksals-Neuerfindung« (destiny-reinvention). After these insights into the »gradual making of the picture while painting« best turn right to the beginning to read Martin Oswald's New Works (p.10).
Rockhounds. First mention of this magazine's title is made in an exhibition at Weißfrauenkirche Frankfurt in 2013. Philosopher Cathrin Nielsen weaves an inspiring and seductive carpet of associations discussing the show (p.61f). The figure of weaving a rug (p.73f.), neurophysiologist Wolf Singer uses to describe the intermeshing of present and biographical memories: The brain constantly updates, weaves the threads of our impressions and adds or modifies patterns of the carpet, until the end. This ›weaving‹ of ›weft threads‹ seems to be a prerequisite for »identity [...], and then we pass this fabric on posthumously, to those who in turn will not complete it«.
Just in time before printing, Christoph Schütte's exhibition review appeared in the FAZ newspaper. Among photos of the Fisimatent! exhibition at gallery Perpétuel, Frankfurt, it's been reprinted (p.100–101). Directly afterwards (p.102–103) there is a photo gallery of performative images. Owing to another novelty of this publication, as for the very first time not only the paintings but also the rather private picture templates are depicted: actions, shootings, performances. Eva Schwab calls these pictures »performative picture templates«. The photos are taken by the Frankfurt photographer Gaby Gerster, mostly.
A big thank you to the Cultural Department of the City of Frankfurt and also to Michael Otto, without whose support the magazine would still be just an idea.
On the 100th anniversary of German women's suffrage with Eva Schwab's Rockhounds a very special publication has been produced. One that might justifiably claim to be the first, to fully depict the multifaceted artistic practice of this prolific painter. On behalf of all involved, enjoy reading, or just browsing. __Zylvia Auerbach, May 2019

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___Es erscheint eine limitierte Edition Nr.1-10 dieses Künstlerbuches. »EVA SCHWAB –ROCKHOUNDS«, signiert und nummeriert zum Preis von 180,- Euro / We are pleased to be able to offer a limited artists' multiple »EVA SCHWAB – ROCKHOUNDS«, signed and numbered, No.1-10 for 180 EUR each

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